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Mrz 1, 2017
Kategorie: General
Erstellt von: admin

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Kroatien 2011

Im Herbst 2011 haben wir eine Clubfahrt nach Kroatien unternommen. Vom 9. bis 16. Oktober waren wir im Hotel Astarea in Mlini bei Dubrovnik. Wir, das waren Uwe und Marita, Rolf und Gudrun, Katrin,  Matthias, Emma und Jan, Melanie, Torsten und Jonas sowie Wulf.

Mein Zimmer war recht klein, die Betten passten nicht nebeneinander. Die Betten waren vermutlich 190x90 cm, die Decke passte auch nur so gerade eben um mich rum. Das Bad war ebenfalls klein. Dafür wurden die Bettwäsche und die Handtücher häufig gewechselt, alle 2-3 Tage. Das Essen war in Buffetform und schmackhaft. Abends gab es sogar manchmal Life-Musik. Das Durchschnittsalter der Gäste lag ziemlich hoch. Es kamen viele Reisebusse. In der Lobby war freier WLAN-Empfang. Es gab ein Schwimmbad und Fitness-Geräte, die ich jedoch nicht genutzt habe. Beim Hotel waren sehr viele Katzen, die von Gästen gefüttert wurden. Dadurch waren sie sehr zutraulich (die Katzen).

Es gab durchaus Tourismus. Die Einheimischen waren sehr freundlich. Essen und Trinken in Kroatien ist billiger als in Deutschland. Ein großes Hotel in der Nähe war im Krieg zerschossen worden und nicht wieder restauriert worden. Einige Häuser hatten kein Dach mehr, offenbar wurden sie im Krieg gesprengt. In vielen Häusern sieht man noch Löcher vom Beschuss. Dubrovnik sieht wieder schön aus.  Ich kenne Dobrovnik noch von früher, vor dem Krieg. Doch auch wenn ganz viel repariert und restauriert worden ist, die Folgen des Krieges waren noch an vielen Stellen zu sehen, vor allen Dingen im Umland.

Die Tauchbasis wird von Robert, Ivo und Jelena gemeinsam betrieben. Den schönen, großen Katamaran hat Ivo mit gebaut. So ein Katamaran ist als Tauchplattform sehr gut geeignet: Er liegt sehr ruhig auf dem Wasser, auch bei Wind und Welle. Und er bietet sehr viel Platz, sowohl vorn zum Essen und Ruhen, als auch hinten im Nassbereich für den Tauchbetrieb. Ivo ist 10 Jahre als 2. und 3. Offizier weltweit zur See gefahren. Dann wollte er lieber zu Hause sein. Etwa seit 2003 betreiben sie diese Tauchbasis.

Die Unterwasserwelt zeichnet sich durch große Sichtweiten und viele Grotten und Höhlen aus. Mit Katrin und Torsten bin ich über 20 Minuten in einer großen Höhle gewesen. Teilweise habe ich den Ausgang nicht mehr gesehen. Mit Melanie war ich in einer großen Grotte, auch sehr schön. Dann gab es noch einen großen Kamin, durch den wir unten rein und oben raus sind. Auch außerhalb der Grotten und Höhlen ist die Unterwasserwelt sehr abwechslungsreich mit interessanten Felsformationen. Bei Dubrovnik gibt es ein schönes, großes Wrack, die Taranto. Das Wrack beginnt auf 23 Meter und endet auf 55 Meter. Ich war mit Katrin auch im vorderen Laderaum und im Maschinenraum. Zum langsamen Austauchen konnte man sich am nahen Ufer noch in Ruhe die Unterwasser-Fauna und -Flora ansehen. Nachmittags haben wir zwei Fischerboot-Wracks betaucht, eigentlich auch sehr schön.

Am letzten, tauchfreien Tag haben wir uns Dubrovnik und die Umgebung angesehen.

Wir hatten wohl Glück mit dem Wetter. Um die Zeit kann es schon frisch sein. Als wir ankamen, war ich froh, einen Pulli und den dünnen Anorak anziehen zu können. Ab dem 3. Tag war es tagsüber bis 24 Grad warm, abends konnte man aber eine Jacke gebrauchen. Zum Glück hatte ich auch etwas dickere Hosen mit. Das Wasser war etwa 22 Grad warm. Am Abreisetag waren Tageshöchst­temperaturen von 15 Grad angesagt.

Der Flughafen ist relativ neu, möglicherweise ist er nach dem Krieg neu gebaut worden. Alle 2-3 Stunden hob eine Maschine ab.  

Alles in allem war es ein sehr schöner und harmonischer Urlaub.

Autor: Wulf

 

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