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Mrz 1, 2017
Kategorie: General
Erstellt von: admin

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Türkei - Kas 2007

Tauchurlaub vom 24. bis 31.5.2007 in Kas (Türkei)

Bereits 2005 war eine kleinere Gruppe von uns in Kas zum Tauchen gewesen. Und weil es denen dort so gut gefallen hatte, waren sie fast alle wieder mit dabei. Insgesamt waren wir dieses Mal 22 Reisende, davon 15 Taucher. Gemeinsam flogen wir von Frankfurt nach Antalya. Von dort ging es mit dem Bus fast vier Stunden die Küstenstraße entlang bis Kas. Das Wiedersehen mit Hanne und Burak von der Mavi-Tauchstation war herzlich. Alle kamen wir ganz in der Nähe der Tauchstation im Hotel Linda-Beach unter. Nach einigen Zimmertausch-Aktionen hatte jeder seine Bleibe gefunden. Am nächsten Morgen um 9:30 Uhr ging es mit dem Mavi-Boot zum ersten Tauchplatz, dem Pina Reef. Nachmittags um 15:00 Uhr ging es dann zum Tauchplatz Üc Kaya. Außer unserer Gruppe waren regelmäßig auch noch andere Taucher an Bord. Das Tauchboot kann maximal 28 Taucher aufnehmen, aber dann wird es eng an Bord. In den nächsten Tagen wurden die Tauchplätzen Assi Island 1, Fener Kulesi, Canyon Wreck, Chicken Beach, Gürmenli Ada, Oasis, Flying Fish und Bernd Stein betaucht. Besonders beeindruckend war der Nachbau eines alten Segelschiffs, der in Originalgröße mit gesetztem Rahsegel in über 20 Meter Wassertiefe aufrecht auf dem Sandgrund stand. Auch das Wrack eines gesprengten Holzfrachters und ein nach einem Brand gesunkenes Taucherboot wurden besichtigt. Darüber hinaus haben wir zweimal eine sehr große Schildkröte zu Gesicht bekommen, im Mittelmeer ein nicht ganz alltägliches Vergnügen.

Die Nicht-Taucher stöberten tagsüber in den Geschäften von Kas nach Brauchbarem oder sonnten sich auf den Felsterrassen. Abends wurde in verschiedenen Restaurants gegessen, wobei es nicht immer einfach war, für 22 Leute Platz zu bekommen. Häufig waren wir anschließend noch in der Kneipe von „Haldun“ (auch „Heba-Heba“ genannt), einem sehr gut Deutsch sprechenden Türken, der auch als Entertainer sein Geld verdienen könnte. Einen Abend gestaltete Hermann mit der Gitarre, die Haldun’s Schwester mitgebracht hatte. Die fröhlich von uns allen gesungenen Lieder führten dazu, dass wir multinationale Anerkennung und Zuspruch ernteten. Gelegentlich tranken wir unser Bier auch auf der Hotelterrasse, was nicht immer ganz geräuschlos verlief.

Am tauchfreien letzten Urlaubstag unternahm eine kleinere Gruppe einen Ausflug mit Bus und Führer in die Umgebung. In der Schlucht von Saklikent wanderten wir im Bachbett einige hundert Meter stromauf. Anschließend ruhten wir uns bei einem sehr guten Essen aus und amüsierten uns mit einer Hundemutter und ihren vier kleinen Welpen. Danach ging es nach Xanthos, wo wir uns griechische und byzantinische Ruinen anschauten. In einer leeren Zisterne fanden wir sogar einen lebenden Dachs, der dort schlafend den Tag verbrachte. Nach einem Gang durch den neuen Hafen von Kas kehrten wir ins Hotel zurück.

Am Abreisetag fuhren wir mit dem Bus in dreieinhalb Stunden zum Flughafen von Antalya und mit einer Stunde Verspätung startete der Rückflug nach Deutschland. Tief in der Nacht waren wir dann wieder zu Hause.

Autor: Wulf

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