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März 1, 2017
Kategorie: General
Erstellt von: Uranus

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Lamaya - Mai 2022

Endlich ist die Corona-Pandemie soweit abgeklungen, dass gemeinsame Tauch­urlaube wieder möglich sind. Einige Clubmitglieder zeigten bereits Entzugserscheinungen. Unsere Sportwartin Katrin hatte in den letzten Monaten eine Clubfahrt in die Coraya-Bucht in der Nähe von Marsa Alam in Ägypten am Roten Meer und dort im Hotel Jaz Lamaya organisiert. Am 21. Mai 2022 nun ging es endlich los. Bereits am Vortag hatten einige ihr Gepäck zum gemeinsamen Sammelplatz gebracht, wo uns dann der Shuttle-Service abholte. Der Shuttle-Bus war erst zur Wohnadresse von Katrin gefahren, aber der Irrtum konnte schnell korrigiert werden. Zum Glück haben wir ja heutzutage alle Handys. Dann ging es ohne weitere Probleme nach Frankfurt zum Flughafen. Wir hatten ausreichend Zeit eingeplant, sodass es beim Check-in und bei der Sicherheitskontrolle keinen Stress gab. Auch der Flieger hob fast pünktlich ab. Im Flieger musste ich meine Flasche Wasser leider mit Karte bezahlen, obwohl ich Bargeld dabei hatte und lieber mit Bargeld bezahlt hätte. Aber Irgendjemand hatte nach Auskunft der Flugbegleiterin vor einiger Zeit die Bordkasse geklaut, seither war nur noch Kartenzahlung im Flieger möglich.

Bei der Begrüßung im Hotel Jaz Lamaya hatte man zunächst vergessen, uns mit All-Inclusive-Armbändern zu versorgen. Das machte aber keine Probleme, in allen Bars und Restaurants konnten wir trotzdem kostenlos essen und trinken.

Am nächsten Vormittag ging es dann endlich los mit dem Tauchen. Sieben unserer Taucher wollten gemeinsam den ersten Tauchgang unternehmen. Es blies ein kräftiger Wind und der sorgte für eine kräftige Oberflächenströmung. Offenbar durch die lange Pandemie-Pause gab es eine Menge Probleme bei der Vorbereitung zu diesem ersten Tauchgang: Eine Tauchmaske war im Zimmer vergessen worden, also musste die Ersatzmaske zur Verfügung gestellt werden. Beim Sprung ins Wasser riss an einer anderen Tauchmaske das Maskenband, jetzt fehlte die Ersatzmaske. Der geliehene Tauchcomputer gab Rätsel auf, wie lässt sich der denn bedienen? Anwesende Tauchpartner gaben ihr Bestes, um zu helfen. Auch die richtige Bleimenge stellte ein großes Problem dar. Selbst nach dem 2. oder 3. Anlauf reichte die Bleimenge oft nicht. Und die von der Stegbesatzung ins Wasser geworfenen Blei­stücke landeten unerreichbar in der Tiefe. Einer unserer Taucher merkte erst im Wasser, dass er seinen Anzug verkehrt herum angezogen hatte. Also musste er wieder raus aus dem Wasser, den Anzug aus- und wieder anziehen, um den Reißverschluss auf die richtige Seite zu bekommen. Der lange Kampf mit der Tauchausrüstung und der Bleimenge führte dazu, dass ein Clubmitglied von der starken Oberflächenströmung bis zum Steg für die Schnorchler abtrieb und dort das Wasser wieder verlassen musste. Einer unserer Taucher fotografierte dann unter Wasser ausgiebig - entgegen vorheriger Absprache -, obwohl seine Tarierung noch ungenügend ist. Dafür musste er nach dem Tauchgang eine ordentliche Standpauke über sich ergehen lassen. Die Wassertemperatur lag bei angenehmen 25-26 Grad Celsius.

Abends hätte unsere Zehner-Gruppe gern gemeinsam zu Abend gegessen. Aber die Restaurantverwaltung erwies sich leider als wenig flexibel, wenn es galt, mehr als acht Personen gemeinsam an einen Tisch zu platzieren. Einmal ist es uns trotzdem gelungen, alle zehn Mitglieder der Gruppe zum gemeinsamen Abendessen an einem Tisch zu platzieren.

Am 28. Mai 2022 flogen wir zurück. Schon im Hotel hörten wir, dass der Flieger eine Stunde Verspätung hätte. Wir wurden trotzdem pünktlich abgeholt. Die eine Stunde Verspätung konnte nicht eingeholt werden. So starteten wir erst gegen 18 Uhr und waren nach knapp fünf Stunden Flug in Frankfurt. Dort mussten wir wieder warten, unser Gepäck wurde als „delayed“ gemeldet. Nach und nach kamen die Koffer dann aber doch. Unser Shuttle-Service wartete schon in der Nähe des Flughafens und nahm uns dann am richtigen Ausgang auf. Nach einer geruhsamen Fahrt durch die Nacht erreichten wir nach 1 Uhr unseren Sammelplatz in Siegen. Gegen 1:30 Uhr war ich dann endlich Zuhause. Rückblickend war es ein sehr schöner Urlaub.

Autor: Wulf